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Alles hat seine Zeit

Michael der Tunnelbauer von der Fa. Bemo, den ich auf der Baustelle in Stuttgart kennenlernen durfte,  blickt auf 30 Jahre Mineurstätigkeit zurück. Es war eine sehr bewegte, mit Höhen und Tiefen geprägte Zeit, sagte Michael bei seinem Abschied im Kreis seiner Kollegen. Er war gerne mit ihnen zusammen und er wusste das gute Miteinander, ob bei der Arbeit oder in der Unterkunft ist das A und O im Tunnelbau, sehr zu schätzen. Am Freitag den 17.März ist Michael mit seiner Frau Regina extra nochmals angereist um für die ehemaligen Kollegen ein Fest auszurichten. Das ist ihm gelungen. Es war sein sehr schöner Abschied mit einem lachenden Auge und einen weinenden Auge. Ich danke auch im Namen der Kollegen vom Angermanndrittel für die Begegnungen. Alles hat seine Zeit- auch für den Ruhestand.

Eindrücke von meiner Dekade

Der Fotograf Joachim E. Röttgers, der seit Jahren für die Betriebsseelsorge fotografiert, besuchte mich bei meinem Arbeitseinsatz.

Stuttgart 21 Baustelle Wagenburgtunnel Gleisachse 902

Ein freudiges Wiedersehn

Woher hat ein Baustellenseelsorger, so viel Fachwissen? Das haben sich alle gefragt, die Peter Maile noch als Diakon aus der Esslinger Zeit kannten.  Kompetent und fachlich versiert wurden wir von Ihm über die Baustelle des Bahnprojekts Stuttgart 21 geführt. Wir durften den Eisenflechtern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Die Größer der Maßnahme überraschte. Sieht man doch von Außen immer nur einen kleinen Ausschnitt der Bautätigkeit.
Schnell war ein WIR-GEFÜHL entwickelt, nachdem wir mit Bauhelm, Gummistiefel und Funkverbindung ausgestattet waren. Dann ging es auch quer über die Baustelle, vorbei an tiefen Baugruben, durch leere Bahnsteighallen und durch alte Untertunnelungen. Super Eindrücke die bei allen noch lange nachwirkten.  Der ein oder andere hatte, aufgrund der großen Gummistiefel und der weiten Strecken die zurückgelegt werden mussten, ein wenig Probleme mit der Kondition, zumal wir am Anfang der Führung auch noch den Turm des Hauptgebäudes den Rundumblick aus der Vogelperspektive genossen hatten.
Neben den technischen, baulichen und erlebten Superlativen konnte wir jedoch auch das Wirken eines Baustellenseelsorgers wahrnehmen. Den Peter Maile kennen hier fast alle, bemerken die Teilnehmer der Führung. Egal in welchem Bauabschnitt wir uns bewegten, alle Mitarbeiter des Bahnprojekts, denen wir begegneten, kannten Peter Maile und hatten sofort ein sehr persönliches und freudiges „Hallo Peter“ auf den Lippen. Das Aufgabengebiet, wie wir erfahren konnten, ist riesig groß. Groß auch das Engagement, dass wir spüren konnten. Hier wird nicht nur ein Job gemacht, nein hier ist Berufung zu erleben. Seelsorgerische Betreuung von so vielen Menschen, die oft fern von der Heimat und fern von ihren Familien hier unter Tage arbeiten, ist nicht einfach. Die Wichtigkeit dieser Aufgabe wurde uns bei unserem Besuch in Stuttgart deutlich.
Mit Respekt und Anerkennung vor dieser Aufgabe bedanken sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Friedhofabteilung im Grünflächenamt der Stadt Esslingen am Neckar bei Herrn Peter Maile. Thomas Zink.

Ein Bericht über die Leidenschaft..

So lautet der Titel der Neuen Ausgabe aus dem Jahr 2016. Claudia, Konrad, Ahmet und andere berichten leidenschaftlich über ihr berufliches Engagement! Viel Freude beim lesen. s21_seelsorge-zeitung-nr-1-2016-pdf

Abwechslung für die Mineure

Am 8.09.16 um 15 Uhr ging es los: Wir, das sind Peter und Ich, seine Praktikantin, machten uns auf dem Weg nach Denkendorf, der Unterkunft der Mineure. Es war schon länger geplant mit den Mineuren, genauer gesagt mit einer Drittelschicht der Mineure am Fildertunnel, einen Ausflug zu machen, um den „Tunnelblick“ zu erweitern, Stuttgart kennenzulernen und andere Baustellen in Stuttgart zu besuchen – gerade was die anderen Kollegen angeht, welche Schwierigkeiten es dort gibt und um einfach zu erfahren „was gerade so los ist, bei denen“.

Soweit so gut. Wir kommen an, die Stimmung ist ausgelassen, Stephan hatte an diesem Tag Geburtstag und man saß bereits gemütlich beieinander. Zuerst peilen wir die Ulmerstraße an, wir wurden bereits erwartet und ein Kollege von der Bauleitung hat uns eine Einführung gegeben. Ich durfte währenddessen Eis kaufen gehen, welches wir an die Kolleginen und Kollegen der Ulmerstraße  verteilt haben – wer freut sich bei 30 Grad nicht über ein Eis? Wir hofften zumindest, den anderen damit eine Freude zu bereiten.

Für unsere „Reisetruppe“ ging es dann auch schon weiter Richtung Hauptbahnhof. Dank unserem Fahrer Peter konnten wir viel in kurzer Zeit sehen, den Mineuren einmal zeigen, wie das Projekt Bahnhofunterlegung läuft und einmal aussehen wird – das Staunen war groß! Vorsichtig vorausschauend nannten die Mineure das Projekt „Stuttgart 31“ – hoffen wir, dass sie nicht Recht behalten werden.

Nach vielen Kilometern ohne Klimaanlage war es dann auch Zeit für den Biergarten! Und so haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen, mit gutem Essen und einer großen Runde Bier. Und da es für die Mineure am nächsten Tag wie gewohnt mit der Arbeit weiter ging, brachten wir sie nicht allzu spät wieder zu ihrer Unterkunft zurück. Die Kollegen schienen glücklich und wir zufrieden zu sein.

Die Praktikantin, Natalie Wittek.

 

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Peter, wie immer, voll im Einsatz!

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Die Stimmung ist gut, die Freude über Abwechslung groß!

Sommer Impressionen

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Handwerkervesper bei Bunte und Heitkamp

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Filis, die Kollegin von DB Sicherheit, auf dem Weg zur Schichtübergabe 

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Endlich Feierabend -ein wohlverdientes Mineursvesper bei der Atcost

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Verabschiedung von Christoph bei der ATA

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Thomas der Maschinenschlosser bereitet sich auf die Schweißerprüfung vor. Glück Auf

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Ahmet und Ibrahim beim armieren auf dem Baufeld

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Ich besuche die Kollegen in der Röhre am Albaufstiegstunnel

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Die Tunnelpatinnen machen sich auf den Weg zu den Mineuren

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Die gesegneten Männer und ihre Räder. Sie strahlen!

Alles hat seine Zeit

85 Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung der Betriebsseelsorge und  Bahnhofsmission anlässlich des „Workers meorial day 2016“. Beim Gottesdienst wurde der Verunglückten und verletzten Arbeiter auf den Baustellen weltweit gedacht und im Besonderen der Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen vor Ort. Beim anschließenden Fest sorgte die PSU Band für super Stimmung  und Melisa mit ihrem Gesang für Gänsehautfeeling. Helmut und Gerda betreuten den Grill und sorgten für leckeres Essen. Danke dem Vorbereitungsteam Thomas Hauser von Züblin und Sarah Heinrich von der Bahnhofsmission. Ich danke auch den Unterstützern, ohne die das Fest nicht das wäre, was es ist. Peter Maile

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Die PSU Band

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Franz freut sich über das gelungene Fest

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Thomas lauscht der Musik und Gerhard will nicht unerkannt bleiben