Skip to content

Abwechslung für die Mineure

Am 8.09.16 um 15 Uhr ging es los: Wir, das sind Peter und Ich, seine Praktikantin, machten uns auf dem Weg nach Denkendorf, der Unterkunft der Mineure. Es war schon länger geplant mit den Mineuren, genauer gesagt mit einer Drittelschicht der Mineure am Fildertunnel, einen Ausflug zu machen, um den „Tunnelblick“ zu erweitern, Stuttgart kennenzulernen und andere Baustellen in Stuttgart zu besuchen – gerade was die anderen Kollegen angeht, welche Schwierigkeiten es dort gibt und um einfach zu erfahren „was gerade so los ist, bei denen“.

Soweit so gut. Wir kommen an, die Stimmung ist ausgelassen, Stephan hatte an diesem Tag Geburtstag und man saß bereits gemütlich beieinander. Zuerst peilen wir die Ulmerstraße an, wir wurden bereits erwartet und ein Kollege von der Bauleitung hat uns eine Einführung gegeben. Ich durfte währenddessen Eis kaufen gehen, welches wir an die Kolleginen und Kollegen der Ulmerstraße  verteilt haben – wer freut sich bei 30 Grad nicht über ein Eis? Wir hofften zumindest, den anderen damit eine Freude zu bereiten.

Für unsere „Reisetruppe“ ging es dann auch schon weiter Richtung Hauptbahnhof. Dank unserem Fahrer Peter konnten wir viel in kurzer Zeit sehen, den Mineuren einmal zeigen, wie das Projekt Bahnhofunterlegung läuft und einmal aussehen wird – das Staunen war groß! Vorsichtig vorausschauend nannten die Mineure das Projekt „Stuttgart 31“ – hoffen wir, dass sie nicht Recht behalten werden.

Nach vielen Kilometern ohne Klimaanlage war es dann auch Zeit für den Biergarten! Und so haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen, mit gutem Essen und einer großen Runde Bier. Und da es für die Mineure am nächsten Tag wie gewohnt mit der Arbeit weiter ging, brachten wir sie nicht allzu spät wieder zu ihrer Unterkunft zurück. Die Kollegen schienen glücklich und wir zufrieden zu sein.

Die Praktikantin, Natalie Wittek.

 

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Peter, wie immer, voll im Einsatz!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Die Stimmung ist gut, die Freude über Abwechslung groß!

Sommer Impressionen

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Handwerkervesper bei Bunte und Heitkamp

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Filis, die Kollegin von DB Sicherheit, auf dem Weg zur Schichtübergabe 

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Endlich Feierabend -ein wohlverdientes Mineursvesper bei der Atcost

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Verabschiedung von Christoph bei der ATA

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Thomas der Maschinenschlosser bereitet sich auf die Schweißerprüfung vor. Glück Auf

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Ahmet und Ibrahim beim armieren auf dem Baufeld

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Ich besuche die Kollegen in der Röhre am Albaufstiegstunnel

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Die Tunnelpatinnen machen sich auf den Weg zu den Mineuren

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Die gesegneten Männer und ihre Räder. Sie strahlen!

Alles hat seine Zeit

85 Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung der Betriebsseelsorge und  Bahnhofsmission anlässlich des „Workers meorial day 2016“. Beim Gottesdienst wurde der Verunglückten und verletzten Arbeiter auf den Baustellen weltweit gedacht und im Besonderen der Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen vor Ort. Beim anschließenden Fest sorgte die PSU Band für super Stimmung  und Melisa mit ihrem Gesang für Gänsehautfeeling. Helmut und Gerda betreuten den Grill und sorgten für leckeres Essen. Danke dem Vorbereitungsteam Thomas Hauser von Züblin und Sarah Heinrich von der Bahnhofsmission. Ich danke auch den Unterstützern, ohne die das Fest nicht das wäre, was es ist. Peter Maile

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Die PSU Band

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Franz freut sich über das gelungene Fest

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Thomas lauscht der Musik und Gerhard will nicht unerkannt bleiben

 

Kirche an vielen Orten

 

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Prozess „Kirche am Ort“. Ein sperriger und für Kirchenferne ein ungewohnter Begriff. Viele verbinden damit ein Bauwerk. Doch Kirche ist mehr als nur ein Bauwerk. Selbst die schönste und größte Kirche ist ohne Christinnen und Christen die sie mit Leben füllen, nur halb so viel wert. Kirche beinhaltet auch Menschen die miteinander Glauben und Leben feiern, miteinander Hoffnung und Gemeinschaft, Solidarität und Nächstenliebe teilen. Wo dies geschieht, ist „Kirche am Ort“ – wohltuend und lebendig.

„Kirche an vielen Orten“ unter dieser Überschrift ist der folgende Film mit dem Betriebsseelsorger Peter Maile entstanden. Dieser wurde beim Katholikentag auf einer Podiumsdiskussion ausgestrahlt.

 

Unbenannt

„Sandwich-Position“

Wenn davon die Rede ist, dann wird rasch klar, was damit gemeint ist und mit welchen Herausforderungen es die Betroffenen zu tun haben. Für mich gehören Poliere im Tunnelbau dazu. Ihnen wird vieles abverlangt, sie sollen möglichst an allen Orten gleichzeitig und über alles bestens informiert sein. Sie sind verantwortlich für die Umsetzung der Tagesziele, kümmern sich um die Dokumentation der Abschläge und sollen immer gut drauf sein. Sie sind im guten Kontakt mit der Bauleitung, der Bauüberwachung, nehmen an Baubesprechungen teil und haben für die Anliegen der Mineure ein offenes Ohr. Sie sind- Dazwischen. Poliere sind wichtige Vertrauenspersonen für die Mineure, sowie Schlüsselperson für die Bau- und Projektleiter und erster Ansprechpartner für den Betriebsseelsorger.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Zu Hause im Pinzgau

Franz K., den wir auf dem Bild mit seiner Frau sehen, ist einer von den vielen Polieren im Projekt und auf der Neubaustrecke. Franz, den ich kennen und schätzen gelernt habe und den ich Zuhause besucht habe, blickt auf eine lange Zeit im Tunnelbau zurück. Mittlerweile hat sich vieles verändert: Die Technik hat sich weiter entwickelt und die Arbeit im Tunnel wurde durch den Einsatz von Maschinen um einiges leichter. Die Unfallgefahr hat sich deutlich gesenkt und die Sicherheitsstandards sind gestiegen. Doch wie in allen Bereichen, hat der Preis-Zeit und Leistungsdruck im Tunnelbau Einzug gehalten. Früher hatten die Firmen mehr Stammpersonal und es ging familiärer zu. Heute ist die Vortriebsmannschaft international besetzt. Es wird mehr in die vorhandene Zeit eingepackt und, wie einem Zahnrad ähnlich, muss alles ineinander greifen. Mehr denn je, bedarf es einer guten Infrastruktur, eines guten Arbeitsklimas und Teamgeist, sowie Raum und Zeit der Erholung. In den freien Tagen wird dafür gesorgt.

Dem Franz seine Kraftquelle ist das Pinzgautal wo er zu Hause ist. Zusammen mit seiner Frau Rosi, die ihm die ganze Zeit den Rücken gestärkt, ihn verwöhnt und sich um die Erziehung der Kinder gekümmert hat, genießt er mehr den fantastischen Ausblick auf die Berge. „Es ist genug“ sagten die beiden beim Besuch und es sei Zeit für den Ruhestand. Zusammen haben sie sich vieles vorgenommen, wie z.B. mit dem Motorrad in die Berge fahren und das Alpenpanorama genießen. Ich wünsche den beiden alles erdenklich Gute und danke dem Franz für die bereichernden Begegnungen. Möge Gottes Segen sie begleiten und beschützen. Glück Auf, Peter Maile

Über den Tellerrand hinaus

Diese Redewendung lässt sich u.a. auch auf das Handwerkervesper am 31. Mai im Imbergtunnel übertragen. Ca. 170 Personen der Firmen Bunte, Stutz, Marti und Strabag folgten der Einladung durch die Betriebsseelsorge. Die Tunnelpatin Barbara Neidlinger vom nahe gelegenen Dorf Temmenhausen organisierte eine Bläsergruppe aus Merklingen. Sie eröffneten die Wortgottesfeier bei dem der Betriebsseelsorger Maßstäbe für den Alltag auf dem Bau skizzierte, wie z.B. jenen der Solidarität, der konstruktiven Kommunikation und der tariflichen Entlohnung. Im Anschluss gab es von der Alb-Ernte Leberkäse mit Kartoffelsalat, der den Bauarbeitern und Tunnelbauern mundete. „Diese gute  Form des Austausches gab es noch nicht“, so das Fazit eines Kollegen. „Alles Wirkliche im Leben ist Begegnung“! Fortsetzung folgt.

Handwerkervesper

„Dem Leib und der Seele etwas Gutes tun“, dies stand im Mittelpunkt des Handwerkervespers am 24. Mai im Steinbühltunnel zu dem die Betriebsseelsorge eingeladen hat. Diese Form der Begegnung hat zum ersten Mal stattgefunden und die Betriebsseelsorge will neben dem kollegialen Austausch, Wertschätzung und Anerkennung,  Solidarität und Teamgeist zum Ausdruck bringen.In der Werkstatt am Steinbühltunnel trafen sich 65 Männer, die im Vortrieb die Sauberkeitsschicht anbringen, die Innenschale erstellen, in der Werkstatt oder in der Bauleitung arbeiten. Sie kommen aus Österreich, aus Polen, Slowenien und Deutschland. Nach einer kurzen Andacht gab es Leberkäse mit Kartoffelsalat und diverse Getränke.

Die beiden Poliere David und Franz haben schon manchen Tunnel erstellt